BMU-Klimaschutzinitiative: Auch 2014 wieder Förderung erhalten

Mit Jahresbeginn 2014 können Städte und Gemeinden wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen - jetzt Anträge erstellen!

Kommunaler Klimaschutz ist ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Seit 2008 hat das BMU mit der Kommunalrichtlinie mehr als 5000 Klimaschutzprojekte in über 2500 Kommunen unterstützt. Ab dem 01. Januar 2014 können interessierte Kommunen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen ihre Anträge bei einem noch bekannt zu gebenden Projektträger einreichen.

Die Neuauflage der Richtlinie erweitert die Fördermöglichkeiten zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung – die Treibhausgasreduzierung um 80-95 % bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 1990 – und stellt damit die richtigen Weichen für Kommunen. Die Förderrichtlinie hat vier Schwerpunkte: Beratungsleistungen für Kommunen, die am Beginn ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen; die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und  Klimaschutzteilkonzepten; Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement; investive Maßnahmen, die zu einer CO2-Emissionsminderung führen.

Die Novellierung der Richtlinie bringt mehrere neue Fördertatbestände: Bei der Förderung des Austauschs von Innen- und Hallenbeleuchtung setzt die Richtlinie auf komplette LED-Technik in Verbindung mit einer Steuer- und Regelungstechnik, da mit ihr eine erhebliche Emissionsminderung möglich ist. Sie fördert hierbei Kommunen mit einer Förderquote von 30 %.

Neu eingeführt wird beim Ausbau einer nachhaltigen Mobilität die Einrichtung von Wegweisungssystemen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur für die Alltagsmobilität.

Erweitert wird ebenso die Unterstützung der Klimaschutzmanagerinnen und -manager: Die Beantragung von Klimaschutzmaßnahmen, die eine Treibhausgasminderung von mindestens 80 % erreichen, ist innerhalb der ersten 18 Monate des Bewilligungszeitraumes möglich.

Mehr Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf den Internetseiten des Forschungszentrums Jülich.