Wettbewerb "Kerniges Dorf": Bewerben bis Ende April!

Im bundesweiten Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ werden Dörfer ausgezeichnet, die sich in ihrer baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen. Das kann ebenso die Stärkung von Innenentwicklung sein wie ein mutiger Abriss oder die Gestaltung neuer Freiflächen.

Im bundesweiten Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ werden Dörfer ausgezeichnet, die sich in ihrer baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen. Das kann ebenso die Stärkung von Innenentwicklung sein wie ein mutiger Abriss oder die Gestaltung neuer Freiflächen. Manche Orte versuchen über Förderprogramme junge Familien zum Kauf von Häusern im Ortskern zu bewegen. Andere gestalten gemeindeeigene Grundstücke um, damit barrierefreies Wohnen für eine zunehmende Zahl alleinstehender Senioren möglich wird. Es können sich sowohl Dörfer bewerben, die erste Anstrengungen machen, in ihrer Bevölkerung Bewusstsein für Leerstandsprobleme zu wecken, als auch solche, die einen Dorfumbau nahezu abgeschlossen haben. Auch ist der Wettbewerb offen für Orte, die vorbildlich zusammenarbeiten, um beispielsweise Baugebiete zu teilen oder einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zu pflegen. Sie können sich einzeln oder im Verbund bewerben.

Bewerbungsfrist: 30. April 2015

Jedes Dorf ist anders. Allein die Struktur unterscheidet sich zwischen Nordwest- und Südostdeutschland erheblich. Jedes Dorf ist auch eigen in seiner Entwicklung und hat eine eigene Geschichte. Nur die Menschen vor Ort können einschätzen, welche Ideen und Maßnahmen für ihr Dorf geeignet sind.

Das wichtigste Kriterium im Wettbewerb ist ein erkennbares Ziel in der Gestaltung des gesamten Dorfes oder abgegrenzter Dorfteile. Umsetzungsbeispiele, Kreativität und Bevölkerungsbeteiligung sind weitere Aspekte, die bei der Gewinnerauswahl eine wichtige Rolle spielen.

Der Wettbewerb ist am 21. Januar 2015 gestartet und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Eine Fachjury mit Vertretern aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Verbänden nimmt die Auswahl der Gewinner vor. Insgesamt werden fünf gleichwertige Preise in Höhe von insgesamt 10.000 € vergeben. So können die sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Strukturen der Dörfer berücksichtigt werden. Die Preisgelder stiftet die Landwirtschaftliche Rentenbank. Anfang 2016 zeichnet das BMEL die Sieger im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin offiziell aus.

Mehr zum Wettbewerb und Bewerbungsunterlagen finden sich hier auf den Seiten der ASG.