NachbarschafftInnovation: Neuer Aufruf im "Land der Ideen"

Gesucht werden 100 zukunftsweisende Projekte, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen. Bewerbungen können bis zum 3. März 2016 eingereicht werden.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der langjährige Förderer Deutsche Bank suchen mit dem Wettbewerb im kommenden Jahr innovative Projekte, die das Potential von Nachbarschaft nutzen und den Mehrwert gemeinschaftlichen Handelns aufzeigen – ob in Kooperationen, Wirtschaftsclustern, Netzwerken oder Nachbarschaftsinitiativen. Gefragt sind zukunftsweisende Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt, Gesellschaft, Kultur oder Bildung, die den Standort Deutschland stärken.

Vom demographischen Wandel über die Globalisierung bis zu Umwelt- und Klimathemen: Die gesellschaftlichen Herausforderungen steigen und werden zunehmend komplexer. Nachbarschaftliches, gemeinsames Handeln und miteinander neu denken lautet daher die Devise. Wie können Kooperation und Vernetzung dazu beitragen, unsere Energieerzeugung, Mobilität oder Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten? Mit welchen Einfällen lassen sich in der Share Economy neue Geschäftsmodelle kreieren? Wie arbeiten Wissenschaftler disziplinübergreifend zusammen und erforschen beispielsweise die Folgen des Klimawandels? Wie können Familien, ehrenamtliche Engagierte und professionelle Pflegedienste Hand in Hand dafür sorgen, dass ältere Menschen am sozialen Leben teilhaben?

Bis zum 3. März 2016 können deutschlandweit Unternehmen, Social Entrepreneure, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen. Weitere Informationen zum Wettbewerb bietet der Wettbewerbsflyer.

Teilnahmebedingungen und Wettbewerbskriterien

Am Wettbewerb teilnehmen konnten deutschlandweit Unternehmen, Forschungsinstitute, Start-ups, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren. Eine hochkarätige Jury, unterstützt durch einen Fachbeirat, wählte die besten 100 Ideen für Deutschland.

1. Bezug zum Jahresthema „NachbarschafftInnovation - Gemeinschaft als Erfolgsmodell“
Die Idee/das Projekt nutzt die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung und schafft so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen.

2. Zukunftsorientierung
Ein „Ausgezeichneter Ort“ zeigt, dass Deutschland ein Land der Ideen ist und setzt in einer der Wettbewerbskategorien maßgebliche Trends für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Idee/das Projekt erkennt kommende Herausforderungen und bietet nachhaltige Lösungen an.

3. Innovation und Umsatzstärke
Ein „Ausgezeichneter Ort“ zeichnet sich durch eine innovative, außergewöhnliche Idee aus. Die Idee/das Projekt wird mit den entsprechenden materiellen und personellen Ressourcen umgesetzt und der Öffentlichkeit anschaulich und verständlich präsentiert.

4. Vorbildwirkung und Ansporn
Die Idee/das Projekt sowie das Engagement der Menschen dahinter haben Vorbildcharakter und inspirieren auch andere, ihre Ideen zugunsten der Zukunftsfähigkeit Deutschlands umzusetzen.

Fristen und Termine 2016

  • 11. Januar bis 3. März: Bewerbungszeitraum
  • März und April: Auswahl der „Ausgezeichneten Orte“ durch die Wettbewerbsjury
  • 31. Mai: Bekanntgabe der 100 Preisträger
  • 7. Juni: Netzwerktreffen aller Preisträger zum Auftakt in Berlin
  • Juni: Beginn der 100 Preisverleihungen
  • Oktober: Wahl des Publikumssiegers
  • 15. November: Preisträgerempfang sowie Bekanntgabe der Bundessieger