Projektrückschau VIII: St. Arnolder Skater weihen erweiterte Skateanlage ein

Ein weiterer Umsetzungserfolg aus dem DEK St. Arnold: Die Skaterinitiative konnte jetzt ihre weitgehend in Eigenregie geplante und organisierte Erweiterung der bestehenden Skateanlage einweihen. Ein Anlass, den sich auch Neuenkirchens Bürgermeister Möllering nicht nehmen ließ. Die Truppe der Rollbrettsportfreunde hatte ihre Pläne seinerzeit erstmals im Dorfentwicklungsprozess erläutert, der von planinvent im Auftrag der Gemeinde betreut wurde.

Jannik Rücker und Mario Hofmann von der Skaterinitiative freuten sich ganz besonders, dass nach knapp zwei Jahren Arbeit nun endlich die erweiterte Skateanlage am Sepp-Herberger-Stadion in Neuenkirchen-St. Arnold auch ganz offiziell eingeweiht werden konnte. Die beiden waren die führenden Kräfte für das Projekt, das seit seiner ersten Erwähnung im Arbeitskreis Freizeit und Kultur im Dorfentwicklungskonzept (DEK) "St. Arnold 2025" von der Öffentlichkeit interessiert aufgenommen und mitverfolgt wurde. Bürgermeister Franz Möllering war ebenfalls "Fan der ersten Stunde" von der Idee der Jugendlichen, die eindrucksvoll in der Arbeitskreissitzung ihr Projekt detailliert vorgestellt hatten und dabei sogar - ganz vorbildlich - an Reinigungs- und Entsorgungsmöglichkeiten gedacht hatten.

Daher ließ es sich das Gemeindeoberhaupt auch nicht nehmen, persönlich am vergangenen Freitagnachmittag auf den Skateplatz zu kommen und dort das rote Band auf der Quarterpipe durchzuschneiden. Zahlreiche interessierte Zuschauer aller Altersgruppen waren dabei und freuten sich, dass die Kinder und Jugendlichen nun eine Vielzahl von Rampen und Figuren nutzen können, die übrigens nicht nur Skateboardfahrer, sondern auch Inline-Skater nutzen können - wenn sie sich trauen! Ein Streetball-Feld mit zwei Körben schafft außerdem die Möglichkeit für Basketball-affine Menschen, sich sportlich zu betätigen. Sitzmöglichkeiten, ein Abfalleimer und die bereits vor einiger Zeit eingeweihte Graffitiwand ergänzen das Angebot auf dem Platz neben dem Sepp-Herberger-Stadion.

Auch Frank Bröckling von planinvent und Thomas Schwarze vom Büro bds, das als Kooperationspartner mit planinvent von Ende 2014 bis Mai 2015 den Erstellungsprozess des DEKs für St. Arnold begleitet hatte, waren unter den Gästen, trauten sich allerdings nicht auf die rollenden Bretter. Gerüchte besagen, dass die beiden sich sicherheitshalber in Nähe des Würstchengrills aufhielten.

planinvent gratuliert der Skaterinitiative und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zum tollen Erfolg und freut sich wieder einmal mit St. Arnold, dass mit dem DEK "St. Arnold 2025" vor Ort so ein lebendiger und dauerhafter Prozess angestoßen wurde - ganz große Leistung aller Beteiligter! Wir wünschen auch weiterhin gutes Gelingen und viel Freude!