Förderprogramme

Die Möglichkeit für Kommunen, Regionen, Unternehmen, Verbände und Vereine und zum Teil sogar Privatpersonen, Entwicklungsperspektiven zu nutzen und Zukunftsaufgaben aktiv anzugehen, hängt in Zeiten knapper Kassen vor allem auch von den finanziellen Möglichkeiten der jeweiligen Akteure ab. Die Zeiten, in denen Fördermittel von Staat und Land großzügig verteilt wurden, sind vorbei - was einerseits zwar die Effektivität durch Reduzierung auf wirklich nötige Maßnahmen erhöht, andererseits aber auch viele Akteure in Entscheidungsnot bringt: Lohnt eine Investition? Was ist der langfristige Nutzen im Vergleich zur kurzfristig nötigen Investition? Können Fördermittel in Anspruch genommen werden oder nicht? Und wenn ja: Welche, in welcher Höhe und mit welchen Konsequenzen?

Das Förderinstrumentarium im Bereich planerischer Tätigkeiten ist im Verflechtungsbereich von EU, Bund, Länder, Kommunen und anderen Instanzen ein oftmals nur schwer zu durchdringender Dschungel. Es existieren zahlreiche Fördertöpfe mit jeweils höchst umfangreichen Fördermodalitäten, die es notwendig machen, genau hinzuschauen, um bloß alle Optionen - aber auch alle möglichen Unverträglichkeiten von Fördertöpfen untereinander - in Betracht ziehen zu können.

Grundlage für alle Planungen - ob auf kommunaler oder regionaler Ebene - ist zunächst die Kenntnis über mögliche Förderoptionen. Nur wer weiß, wo es Geld zu holen gibt, kann seine Haushaltsbelastungen auf ein Minimum reduzieren. Informationen finden sich bei den jeweiligen Instanzen, die Fördermittel zuweisen oder über deren Vergabe entscheiden. Um alle Möglichkeiten zu erfassen, bedarf es hierzu allerdings umfangreicher Recherchetätigkeiten. planinvent ist hierbei ein kompetenter Sachverständiger, der Ihnen dabei hilft, dass existente Quellen für Förderungen Ihrer gewünschten Maßnahmen auch genutzt werden können.

Derzeit wichtige Förderinstrumente im Bereich Planung, Kommunal- und Regionalentwicklung sowie Projektumsetzung sind u.a.

  • das Bundesprogramm "Ländliche Entwicklung" mit dem Modellvorhaben Land(auf)Schwung, in dessen Rahmen strukturschwache ländliche Regionen dabei unterstützt werden, mit dem demografischen Wandel vor Ort aktiv umzugehen, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen, die Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern und damit auch Schrumpfung zu gestalten (Netzlink zum Thema);
  • das Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" des Bundesamtes für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Netzlink zum Thema);
  • die Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen (Netzlink zum BMU);
Förderung alleine indes ist nicht (immer) alles: Manchmal lohnt es sich, genau zu überlegen, ob die Realisierung einer Maßnahme ohne Förderung oder bei bewusstem Verzicht auf mögliche Fördermittel nicht der bessere Weg ist. Denn oft sind mit der Vergabe von Fördermittel Restriktionen oder Auflagen verbunden. So müssen geförderte Maßnahmen oder Konzepte gewissen Ansprüchen und Kriterien genügen, bei denen es nicht selten wenig Spielraum gibt - Spielraum, der aber vielleicht gerade in Ihrem Falle dringend nötig wäre. Auch der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle: Können Ihre anvisierten Deadlines auf die manchmal zeitaufwändigen Förderbescheide warten, ohne in einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zu rutschen?

planinvent kann auf eine jahrelange Erfahrung im Umgang mit Fördermodalitäten zurückgreifen und Ihnen bei der Wahl der richtigen Instrumente für Ihr Anliegen helfen. Sprechen Sie uns gern darauf an!